Ernährungssicherheit
LiD: Der Bedarf an einem Dialog über die Zukunft der Branche wächst
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“Landwirtschaft im Dialog” bringt Experten zusammen
Geflügelfleisch gewinnt seit Jahren an Bedeutung. Mittlerweile entfällt knapp ein Drittel des gesamten Fleischverzehrs in Deutschland auf Geflügel – Tendenz steigend. Gleichzeitig stehen Erzeuger, Politik und Marktteilnehmer vor wichtigen Zukunftsfragen: Wie steht es um die Wettbewerbsbedingungen für Geflügelhalter in Deutschland? Wie geht es weiter mit der Branche: wachsen oder besser begrenzen? Und welche politischen Rahmenbedingungen braucht die Branche?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe von „Landwirtschaft im Dialog“, die am 8. September 2026 ab 19 Uhr in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin stattfindet.
Das Thema: „Nachfrageboom: Wohin steuert der Markt für Geflügelfleisch?“
Anmeldung und weitere Informationen
Das Interesse an einem sachlichen Austausch über die Zukunft der deutschen Geflügelwirtschaft ist hoch.
Wir haben daher mit Petra Uhle vom Landwirtschaftsverlag Münster über die Besonderheiten des Formats "Landwirtschaft im Dialog” im Vorfeld gesprochen.
- Frau Uhle, seit wann gibt es „Landwirtschaft im Dialog“ – und welche Idee steckt dahinter?
- „Landwirtschaft im Dialog“ ist ein Diskussionsformat für die Meinungsbildung zu aktuellen landwirtschaftlichen Themen. Das Format wurde 2018 von top agrar ins Leben gerufen. Ziel ist es, Politik, Landwirtschaft, Wissenschaft, Verbände und weitere gesellschaftliche Akteure in einem neutralen Rahmen zusammenzubringen. Inhaltlich geht es um komplexe agrarpolitische Themen. So beleuchten wir in diesem Jahr die unterschiedlichen Facetten des Geflügelfleisch-Booms – ohne das typische Lagerdenken. Vielmehr sachorientiert, zielgerichtet und faktenbasiert.
“Wir beleuchten die unterschiedlichen Facetten des Geflügelfleisch-Booms – ohne das typische Lagerdenken.”
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- Die LiD Geflügel fand 2025 zum ersten Mal statt. Wie war die Resonanz?
- Extrem positiv. 2025 nahmen rund 120 Gäste vor Ort teil, hinzu kamen rund 3.000 Aufrufe des Livestreams. Auch danach erreichten uns zahlreiche Rückmeldungen und Anfragen aus der Praxis – ein deutliches Zeichen für das große Interesse.
- LiD in 10 Jahren: Wie entwickelt sich das Format weiter?
- Puh. 10 Jahre sind in der heutigen schnelllebigen Zeit eine halbe Ewigkeit. Sicher ist aber: Der Bedarf an fundiertem Austausch zwischen Landwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft wird bleiben. Ein renommierter Fachverlag wie der Landwirtschaftsverlag Münster kann auch künftig seinen Beitrag leisten – ob digital oder in Präsenz mit einem Event, welches dann gerade en vogue ist.
Vielen Dank für das Gespräch!